Dienstag, 5. Mai 2015

Umzug voraus! Der Salon schließt seine Türen

Das kommt vielleicht unvermutet, da ich mich nie öffentlich über Blogger oder Wordpress geäußert habe, aber ich plane bereits seit langer Zeit, "mal" "irgendwann" eine eigene Domain zu besorgen und auf Wordpress umzusteigen. Ich bin eigentlich immer ein WP-Mädel gewesen. Blogger war, als ich hier anfing, die einfache schnelle Lösung.

Ich denke, die Unterschiede der beiden Plattformen sind schon oft genug gegeneinander aufgewogen worden, darum nur so viel: Jetzt benutze ich Wordpress und ich hoffe, auch weiterhin eure Gastgeberin sein zu dürfen.

Ihr erreicht mich ab sofort unter

Und hier ist der dazugehörige RSS-Feed, falls Bedarf besteht.

Im Wesentlichen sieht nur alles anders aus, ich will immer noch über Bücher bloggen. Und vielleicht dann doch mal mehr Film. Aber vor allem kehrt die Naturkunde zurück, die mir sehr fehlt. Und wer weiß, was dann noch so passiert.

Als ich den Salon begann, habe ich mich außerdem noch für den Nickname Cat entschieden. Es war ein passender Name, der mir Projektionsfläche und Schutzmauer zugleich war.
Inzwischen sehe ich mich aber lieber als mich selbst, auch online. Darum wundert euch nicht, wenn euch "drüben" jemand namens Sam begrüßt. Das bin dann bloß wieder ich ;)

Ich hoffe sehr, dass ihr mir in mein neues Zuhause folgt. Eure Rückmeldungen sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich will euch nicht mehr missen!

Was sich hier an Content gesammelt hat, lasse ich auch hier. Diese Site bleibt bestehen, als Archiv. Zumindest für's Erste.

Wenn sich für jemanden Probleme irgendwelcher Art ergeben sollten, hinterlasst mir einfach einen Kommentar hier (oder 'drüben').

Samstag, 2. Mai 2015

Anti-Age dem SuB 3. Ein Dreiviertelhurra!

Hallo, ihr Lieben!

9 Monate Anti-Age dem SuB liegen hinter mir und ich muss ganz ehrlich sagen, so langsam freue ich mich auch auf das Ende.
Ich habe einige sehr tolle Bücher gekauft, die ich wegen dieser Challenge immer noch nicht gelesen habe... *Grmpf* Ich bin einfach zu brav :)

In neun Monaten habe ich 69 Bücher vom SuB abgebaut: 33 habe ich gelesen, die restlichen 40 aussortiert.
Trotz Schreibtischarbeit und Konsumfasten haben in den letzten drei Monaten 12 neue Bücher ihren Weg in mein Regal gefunden (na gut, ich hatte ja auch Geburtstag), womit seit Beginn der Challenge 49 neue Bücher hinzugekommen sind.
Durch die Magisterarbeit habe ich im April zum ersten Mal eine Nullrunde einstecken müssen, aber auch, weil sowohl der Uropa als auch die Glücksfee mich einfach nicht mehr interessiert haben.  Durch meine Selbstbelohnung Ende des Monats habe ich nun sogar mehr Bücher auf dem SuB als Anfang des letzten Quartals. Uuuups.

Der aktuelle Stand

142 Bücher auf dem SuB, davon 71 Uropas (waren zu Beginn: 168 bzw. 132 Bücher). In den letzten drei Monaten konnte ich wirklich nicht viel reißen und hoffe, dass mit einem buchigen Monat Mai wieder gut zu machen! Ansonsten sehe ich natürlich mit Freude, das inzwischen nur noch die Hälfte meiner Bücher richtig lange auf dem SuB liegt. Das ist schön und macht mein Regal viel interessanter.

Auch weiterhin habe ich viel ausgemistet, aber auch einiges gelesen. Ich nähere mich der magischen Grenze, ab der ich mehr lese als aussortiere ;)
Insgesamt bin ich wählerischer mit Büchern geworden, weshalb es öfters vorkam, dass ich ein bereits begonnenes Buch abgebrochen und weggegeben habe. Ich will mich auf keinen Fall durch ein mittelmäßiges, olles Buch quälen.

Ich muss seit Beginn der Challenge auch ungewöhnlich viele Bücher gekauft haben, anders kann ich mir nicht erklären, dass mein SuB ingesamt nur so wenig kleiner geworden ist. Aber darüber habe ich nie Buch geführt, ist also eine bloße Vermutung...

Fürs Archiv: Die letzten drei Monate (den Zwischenstand von Januar findet ihr hier)
Februar '15
Glücksfee: Daphne du Maurier Rebecca
Plus Minus: +6–8
Uropa adé: A Tale of Two Cities
Bonus (5 Farben "sammeln"): Twelve Short Masterpieces (braun, türkis, gelb, rot, schwarz) ✔
Lose: 3+1+1+1=6
SuB-Stand: 141 (Alt-SuB: 78)

März '15
Glücksfee: Herman Melville Vortoppmann Billy Budd
Plus Minus: +3–4✔
Uropa adé: Too Far
Bonus (Blume(nteil) – Titel/Autor/Cover/Wort im Text): Too Far ✔ spielt im Wald, einige Blumen werden erwähnt
Lose: 3+1+1+1=6
SuB-Stand: 139 (Alt-SuB: 74)

April '15
Glücksfee: Peter Wieninger Die Spur der Katzen ✖ (aussortiert)
Plus Minus: +6–3 ✖
Uropa adé: Das Auge in der Pyramide ✖ (aussortiert)
Bonus (Geschenk): – {Glücksfee nicht geschafft}
Lose: 1+1+0+0
SuB-Stand: 142 (Alt-SuB: 71)

Donnerstag, 30. April 2015

Shout-out 4/15

Shout-out für Blogger
Platz für Lob: Besondere Posts
Meine monatliche Linksammlung ist im April nicht nur sehr kurz, auch mein kleines Gadget konnte ich nicht einsetzen. Nächstes Mal wieder mit, oder ist das so besser? Für mich ist readlist natürlich bequemer, aber wie das für Leser ist, weiß ich nicht.

Dieses Mal gibt es Rezensionen, Kolumnen, ein Hörspiel und gute Nachrichten für LGBTQAs, die in den USA leben.

Dieser Shout-out ist mein persönliches Notabene, das weder repräsentativ noch objektiv sein soll. Es kann sich gerne jeder anschließen, der auch Danke sagen will (Logo kann verwendet werden).


[Phelmas] Matthew Goodman : In 72 Tagen um die Welt. Wie sich zwei rasende Reporterinnen im 19. Jahrhundert ein einmaliges Wettrennen lieferten.
Phelmas stellt ein Sachbuch vor, das ich schon lange im Auge hatte.

[Who is Kafka?] Von der Liebe zum Lesen: Wie das Lesen uns zu besseren Menschen macht
Saskia hat eine neue Beitragsreihe begonnen.

[via GLAAD] White House Endorses Bans On Anti-LGBT Conversion Therapy
Der Selbstmord eines Transgender-Teenagers hat zu einer großen Debatte über sogenannte "Conversion Therapies" geführt, die jetzt endlich verboten werden sollen. (via)

[BBC] Good Omens Hörspiel
Noch bis zum 6. Mai kann man die sechsteilige Hörspielfassung von Ein gutes Omen (Neil Gaiman & Terry Pratchett) nachhören. Darin haben auch die Autoren selbst kleine Cameoauftritte.

[Huffington Post] Untranslatable Words
Eine wirklich tolle Sammlung einzigartiger Wörter aus den verschiedensten Sprachen.

Dienstag, 28. April 2015

Daniel Pennac: Wie ein Roman


Voller Witz, Charme und Intelligenz schreibt Daniel Pennac gegen Leseverdrossenheit und Bildungsdruck. Er plädiert für einen entspannten Umgang mit Büchern und die unantastbaren Rechte des Lesers. (Klappentext)
*     *     *     *     *

Dieses kleine Büchlein ist schwer in eine Kategorie zu packen: Irgendwo zwischen Essay und Memoiren; bei Goodreads war die Rede von einem  pädagogischen Essay. Wobei das sehr lahm klingt, was nicht zutrifft.

Pennac schreibt in luftiger Sprache über die Freuden des Lesens.
Das Buch besteht aus mehreren Teilen. Zuerst beschreibt Pennac die Entwicklungen seines Sohnes, der wie jeder erst mal Geschichten liebt, dann in der Schule zum Lesen verdammt wird und zwangläufig Lesen so als lästige Pflicht empfindet. Wie die Eltern des sich sträubenden Jungen wieder zu den Büchern gebracht haben, kann man hier nachlesen, aber auch, wie ein besonderer Lehrer eine Hauptschulklasse in begeisterte Bücherwürmer verwandelte.
Ohne es zu wissen, entdeckten wir eine der wesentlichen Funktionen des Erzählens [...], nämlich dem Kampf der Menschen Einhalt zu gebieten. Der Liebe wuchs dabei eine neue Haut. Es war gratis.
In beiden Fällen ist die Grundlage denkbar einfach: Lasst sie lesen, was ihnen gefällt, bietet ihnen Geschichten an, ohne sie zu den guten zwingen zu wollen und vor allem, ohne zur Analyse zu zwingen. Wer so frei Literatur entdeckt, kommt von alleine irgendwann dazu, das Gelesene zu überdenken, zu vernetzen und das Gute vom Schlechten zu trennen.

Alles natürlich ein bisschen sehr idealistisch, aber gleichzeitig auch viel Wahres. Und vor allem ist es eine Ode an das Lesen selbst. Das Büchlein endet mit den zehn Rechten des Lesern (zehn, laut Autor, da es so verlockend war, die Analogie zu den restriktiven zehn Geboten zu haben).

Bei all dem bleibt der Zeigefinger immer unten; Pennac schreibt humorvoll und als hätte er das alles gerade erst erlebt. Ob es sich wirklich um Erlebtes handelt, weiß ich nicht.
Sobald sich die Frage nach der Zeit zum Lesen stellt, heißt das, daß die Lust fehlt. Denn genau besehen hat nie jemand Zeit zu lesen.
Ich habe mit diesem Buch etwas getan, das ich sonst nie tue: Ich nahm einen Kuli und schrieb meinen Namen hinein, ich nahm einen gelben Marker und verewigte meine Lieblingssätze. Ich habe mir dieses Buch zu eigen gemacht und werde sicher noch oft hindurchblättern.

Montag, 27. April 2015

Das Leben hat mich wieder – und die Bücher auch

Hallo, ihr Lieben!
Ich habe heute meine Magisterarbeit eingereicht (jihaa!) und beginne ganz langsam wieder, das Leben zu genießen. Am Ende war es dann doch noch sehr stressig, ich hatte nicht mal mehr genug innere Ruhe für Bücher und ich bin froh, mal wieder an was anderes denken zu können.

Die wiedergewonnene Freiheit habe ich mit einem ausgiebigen Besuch in der Stadtbibliothek gefeiert. Und das ein oder andere Extra ist auch noch dazu gekommen...


Sorry für die Bilder in letzter Zeit; mein PC ist kaputt und ich kann nichts mehr bearbeiten oder auch nur beschneiden...

Die Beute

Heinrich Mann: Der Untertan (Hörbuch)
Habe ich auch als Buch, aber ich weiß, dass ich es womöglich nie über mich bringe, den Wälzer zu lesen. Den Film habe ich nur zur Hälfte gesehen, aber in guter Erinnerung.
Tad Williams: Die Nornenkönigin (Hörbuch)
Mit Teil zwei bin ich zwar noch nicht weit gekommen, das wird sich aber sicher bald ändern.
Alan Bradley: The Sweetness at the Bottom of the Pie (Flavia de Luce #1)
Da schleiche ich schon seit Jahren drumrum. Hab's jetzt einfach mal mitgenommen, man hört ja nur Gutes über die Reihe.
J. K. Rowling: Harry Potter à l'école des sorciers
Jawoll, en français. Ich fände es schade, dass all die Jahre harter Arbeit im Französischunterricht umsonst gewesen wären, daher will ich mein Wissen mit einem Buch, das ich praktisch auswendig kenne, auffrischen. Demnächst.
Wolf Haas: Auferstehung der Toten (Brenner #1)
Leihgabe von meinem Schwager in spé, lustigerweise zwei Tage, nachdem ich beschlossen hatte, die Brenner-Reihe mal anzulesen.
Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel
Dieser Murakami fehlt mir noch und gilt bei vielen als sein bestes Werk.
Reiseführer Bodensee
Ein einwöchiger Radurlaub mit Freunden steht kurz bevor!
Lucy Maud Montgomery: Das Schloss in den Wolken
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich mich auf dieses Buch mega gefreut habe. Heute im Buchladen stand es plötzlich vor mir im Regal.
Gavin Extence: Das unerhörte Leben des Alex Woods
Auch den hier habe ich spontan gekauft. Eigentlich wollte ich die Büchergilde-Ausgabe von Americanah, aber dann hat mich der Klappentext überzeugt. Der Einband der Büchergilde ist übrigens wunderschön!
Helene Wecker: Golem und Dschinn
Um dieses Buch schleiche ich in der Bibliothek seit Ewigkeiten mit schmachtendem Blick. Nie hatte ich Zeit oder dachte es wenigstens. Jetzt aber bestimmt!

Ich sag mal, Langeweile kommt auch in den nächsten Wochen nicht auf :D

Montag, 20. April 2015

Barry Jonsberg: Das Blubbern von Glück (Hörbuch)

Candice Phee lebt in Albright in Australien. Ihre Familie ist ein Trümmerhaufen: Der Vater ist in seinem Beruf unglücklich und mit dem eigenen Bruder auf Kriegsfuß, die Mutter leidet unter einer Depression und dann ist da auch noch Sky, Candice' tote kleine Schwester. Da das Leben weiter gehen muss, beschließt Candice, ihre Familie wieder glücklich zu machen, und lässt sich die aberwitzigsten Mittel dazu einfallen. Auf ihrem Weg begleiten die ihr reicher Onkel Brian, ein gottesfürchtiger Goldfisch und ihr neuer Klassenkamerad Douglas aus einer anderen Dimension.

*   *   *   *   *

Candice hat seit dem Tod ihrer Schwester die Lust am Reden verloren und ein einige Zwangsstörungen entwickelt. Trotzdem sieht sie die Welt irgendwie bunter als alle anderen. Als sie die Hausaufgabe bekommt, zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Absatz über sich zu schreiben, will sie ausführlich über sich und ihre Mitmenschen berichten. Das Ergebnis ist Das Blubbern von Glück.

Candice ist vielleicht nur die Sonnenscheinversion einer echten Autistin, aber nichtsdestotrotz konnte ich nicht anders, als sie ins Herz zu schließen. Wo andere Fehler sehen, sieht sie Stärken, und sie ist allen Menschen freundlich gesinnt, wenn ihr auch längere Gespräche Probleme bereiten. Das war einfach nur sympathisch, und die kleinen Macken wie festgelegte Wortwahl (Brian ist nie nur Brian, sondern stets reicher Onkel Brian) haben mich bei dem Hörbuch nicht gestört.

Die schwierige Familiensituation der Phees wurde in vielen, teils aggressiven, teils traurigen Dialogen eingefangen, die ich sehr überzeugend fand. Da rastet auch mal ein Elternteil aus. Die meisten Autoren scheinen solchen Dialogen aus dem Weg zu gehen. Laura Maire bringt so viele Zwischentöne unter, dass man jede Figur deutlich vor sich sieht. Kein Wunder, dass die junge Sprecherin bereits zweimal den Deutschen Hörbuchpreis gewonnen hat (für Schattengrund und Nichts. Was im Leben wichtig ist).

Was mir öfters negativ aufgefallen ist, sind die deutlichen Kürzungen der Geschichte. Bei dem Vergleich mit dem Buch anhand der Leseprobe hatte ich den Eindruck, im Buch deutlich mehr von Candice' Charakter zu sehen zu bekommen. Sätze wurden zusammengestrichen, die mehr von Candice' Weltsicht zeigen, der ja immerhin die Geschichte trägt und auch so liebenswert macht. Wirklich schade, denn wie gesagt ist die Lesung ganz toll.

Der zweite Minuspunkt geht an das unbefriedigende Ende, und ich beschwere mich nicht leichtsinnig über ein Buchende. Auch nach zweimaligem Anhören habe ich immer noch den Eindruck, dass die Geschichte zu offen endet. Ich liebe offene Enden, aber hier werden die Dinge nicht richtig zu Ende geführt, über die ich nichts sagen kann, ohne zu spoilern. Darum habe ich sie versteckt, wer das Buch schon gelesen und keine Ahnung hat, was ich meine, der klicke hier:



Dass Douglas immer noch glaubt, aus einer anderen Dimension zu kommen, und seine Eltern den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen haben, hat mich gestört. Auch, dass am Ende des Buches noch keine Besserung für Candice' Mum in Sicht ist, wogegen ihr Dad glücklich ist. Ja, klar, es besteht die Möglichkeit, dass die Reise in die USA stattfindet, aber es ist keine feste Sache. Ist vielleicht Haarspalterei, aber ich finde, gerade Mum Phee hätte mal ne Pause gebrauchen können. Und über Sky's Tod wurde auch nicht wirklich gesprochen, was doch soo wichtig gewesen wäre.

Insgesamt hat mir das Hörbuch Spaß gemacht, aber eine vollständige Lesung wäre bei Weitem besser gewesen. Leider kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen, ob meine restlichen Eindrücke auch mit den Kürzungen erklärbar sind.

Dieses Hörbuch wurde mir von Random House zur Verfügung gestellt.
*   *   *   *   *
Buch auf Leseliste setzenBarry Jonsberg: Das Blubbern von Glück. Gelesen von Laura Maire
Gekürzte Lesung, Der Hörverlag, 2014.
ISBN 978–3–8445–1577–0

Samstag, 18. April 2015

Leseabend bei reading tidbits

Leseabend
Host: Tina@reading tidbits

Wie in der Sidebar angekündigt findet seit 19 Uhr Tinas Leseabend statt.
Ohne langes Geplänkel: Das habe ich vor –



Ludwig Bechsteins Märchen waren bei ihrem Erscheinen beliebter als die der Grimms; ich frage mich, warum sich das geändert hat. Ich weiß, dass ich als Kind ein ähnliches Märchenbuch hatte und hoffe, ein paar der Geschichten wiederzuerkennen. Viele der Titel klingen vertraut.

Und mal wieder ein Dolly-Band. Die machen einfach immer noch Spaß. Diesen hier habe ich in einem Tauschregal entdeckt. Es ist ein absolutes Unikat da die Vorbesitzerinnen das Buch auch als Notiz- und Tagebuch benutzt haben! Es dann auch noch in ein Tauschregal zu stellen, finde ich sehr gewagt, aber als Kuriositätenbegeisterte habe ich das Schätzchen gerne in meine Obhut genommen.

Update 21:45

Ich habe jetzt so ziemlich alles gemacht außer Lesen. Nur 40 Seiten Märchen habe ich geschafft, dafür aber ein Reziexemplar angefordert, zwei Rezis geschrieben und ein Buch aus meinem SuB verbannt (das zweite diesen Monat, das ich schon fast angefangen hatte, um dann zu merken, dass ich absolut kein Interesse mehr daran habe).

Die Märchen sind mir in Versatzstücken aus anderen Geschichten und Kulturen bekannt, aber Bechstein fügt immer wieder überraschend lustige Kommentare ein. Ziemlich gut.
Jetzt fange ich aber mal mit dem Dolly-Buch an.

Update 00:30

Huch, schon so spät! Wie die Zeit mit Dolly verfliegt...
Aber ich muss sagen, einige Zeit habe ich auch mit den Tagebucheinträgen der ersten Besitzerin verbracht. Es ist doch nur eine, die aber über viele Jahre in das Buch geschrieben hat und manchmal auch eine Freundin. Und fast alles verschlüsselt! Da konnte ich nicht widerstehen und habe alles zu entschlüsseln versucht (der Schlüssel war auf die letzte Seite geschrieben, also hatte ich es nicht so schwer, nur die Handschrift...).

Ich habe jetzt noch 40 Seiten vor mir, die ich vielleicht noch schaffe. Wäre ja toll, dann hätte ich ein komplettes Buch geschafft heute! Ich haue mich aber jetzt noch mit dem Buch in die Koje.